In-App-Werbung überholt Online-Werbung

von Alfons Rittler am 14.04.2015

Werbeagentur-Neuigkeiten: In-App-Werbung ist auf der Überholspur

Was die Werbeagentur-Branche schon längst vermutet hat, wird jetzt durch handfeste Zahlen deutlich: Die In-App-Werbung wird als Werbemittel immer wichtiger! Denn im Gegensatz zur klassischen Online-Werbung verbuchte die Werbeform über Apps, auf Smartphones und Tabletts, einen enormen Umsatzzuwachs. Auch die Prognose für zukünftige Entwicklungen sieht für die In-App-Werbung äußerst positiv aus. Dies berichtet jedenfalls ein Trend-Report vom Marktforschungsinstitut IDC und App Annie.

Die Möglichkeiten der In-App-Werbung

Damit Du Deine Dienstleistungen und Produkte auf dem Markt von der Konkurrenz abheben kannst, hat die Werbeagentur Graz deines Vertrauens unterschiedliche Strategien parat. Neben der klassischen Online-Werbung ist die In-App-Werbung immer präsenter geworden. Hierfür hast Du insgesamt vier Modelle zur Auswahl. Zum einen in Form von einem kostenlosen App-Download, mit dem mögliche In-App-Käufe getätigt werden können, auch Freemium genannt. Bei der Paid-Version sind die Downloads kostenpflichtig und es gibt keine Möglichkeit, mit In-App-Käufen Geld zu verdienen. Ganz im Gegensatz zu den Paidmium-Apps, die als kostenpflichtiger Download mit In-App-Käufen angeboten werden. Zu guter Letzt gibt es noch die In-App-Werbung, die über Apps anhand von Werbeflächen, wie Video- oder Banner-Ads, in Erscheinung treten. Laut einer Studie vom Marktforschungsinstitut IDC und App Annie legte die In-App-Werbung, sowie das Freemium-Modell zwischen den Jahren 2013 und 2014 um jeweils mehr als 70 Prozent bei den Umsätzen zu. Die Umsatzverlierer dieser Forschung waren die Modelle Paidmium und Paid. Grund für diese Entwicklung, so wird vermutet, sind die anfänglich kostenlosen Angebote über In-App und Freemium. Trotz fehlender Vorkosten und Einnahmen für die App-Betreiber können aber mit den kostenlosen Apps und der darin enthaltenen In-App-Werbung konstante Umsätze erzielt werden. Das Modell Freemium mit In-App-Käufen ist für Betreiber besonders attraktiv. Denn auch, wenn der Anteil der Nutzer vergleichsweise klein ist, können die Apps auf das Userverhalten der Käufer abgestimmt werden und auf diesem Weg mehr Käufe erzielt werden. Besonders erfolgversprechend sind bei der In-App-Werbung die statischen Full-Screen-Werbeeinblendungen, sowie die statischen Banner-Werbemittel. Laut der befragten Herausgeber konnten diese Werbemöglichkeiten bisher am meisten Umsatz erzeugen.

Genaue Zahlen zu den Umsätzen durch In-App-Werbung

Der besagte Trendreport veröffentlichte folgende Ergebnisse: In Deutschland wurde durch Apps zwischen den Jahren 2013 und 2014 ein Umsatzwachstum von insgesamt 80 Prozent festgemacht. Dabei wurden die Umsätze durch kostenpflichtige Downloads, durch In-App-Werbung und durch In-App-Käufe zusammen gefasst. In Anbetracht dieser Zahlen können sich alle, die In-App-Werbung nutzen, über spannende Zukunftsprognosen freuen. Denn für den App-Markt wird bis zum Jahr 2018 eine Umsatzerhöhung von 310 Prozent vorausgesagt. Diese Zahlen schwanken allerdings stark und sind sehr von Land zu Land verschieden. In Deutschland wurde 2014 jedenfalls ein Umsatzplus von 68 Prozent erzielt. Hierbei waren besonders die kostenpflichtigen Apps, sowie die In-App-Käufe dafür verantwortlich. Durch In-App-Werbung stiegen die Umsätze in Deutschland im Jahr 2014 um 32 Prozent. International betrachtet ist der App-Markt Umsatz innerhalb eines Jahres um 70 Prozent gestiegen. An erster Stelle stehen hier die In-App-Käufe und die bezahlten Downloads. Aber auch die In-App-Werbung legte rasant bei den Umsatzwachstumszahlen zu. Sieht man sich die Zahlen für klassische Online-Werbung auf mobilen Endgeräten oder am Desktop genauer an, dann wird klar, dass das Umsatzwachstum deutlich kleiner ausfällt und tendenziell am fallen ist. App Annie prognostiziert für 2014 bis 2018 einen Umsatzzuwachs für In-App-Werbung jedenfalls um 320 Prozent.

Näheres zur Trendforschung

Für alle Werbeagentur-Kunden ist es sicherlich interessant zu wissen, wie solche Zahlen und Prognosen zustande kommen. Durchgeführt wurde die Trendforschung von IDC und App Annie, die ihre Daten aus Google Play und dem App Store iOS erhalten haben. Insgesamt zehn Länder wurden für die Studie in Augenschein genommen. Dazu gehörte Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Russland, Südkorea, die USA, Indien, Brasilien, Japan und Kanada. Zusätzlich wurde im März dieses Jahres durch App Annie eine Umfrage unter App-Betreiber zum Thema App-Monetarisierung durchgeführt.

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