Webdesign Trends 2016

von Alfons Rittler am 11.02.2016

Webdesign Trends 2016 - auf was solltest Du Dich einstellen?

Webdesign Trends 2016 by Rittler & Co

Natürlich ist auch Webdesign Trends unterworfen, und das ist gut so. Die technischen Weiterentwicklungen haben auch in den optischen Gegebenheiten ihre Entsprechung. Die heutigen Möglichkeiten von Seiten sind mit den Anfängen von Webdesign nicht mehr zu vergleichen. Gab es früher hauptsächlich statische Sites in HTML, sind die Möglichkeiten heute schier grenzenlos. Große Bandbreiten ermöglichen das Einbinden von Bildern in hoher Auflösung und von Videos, andererseits stellen responsive Seiten eine neue Herausforderung dar. Wir können sicher sein, dass die heutigen Trends uns morgen wahrscheinlich nur ein Gähnen entlocken werden. Doch werfen wir einmal einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen - worauf solltest Du Dich 2016 einstellen, was das Webdesign betrifft?

Endloses Scrollen

Infinite-Scrolling ist zwar nicht neu, setzt sich aber mehr und mehr durch. Es kann auch ganz wunderbar aussehen, Du solltest nur darauf achten, keine relevanten Informationen in den Footer zu setzen. Wenn Du Infinite-Scrolling auf Deiner Seite verwirklichen willst, dann richte ein besonderes Augenmerk auf die Hauptnavigation im oberen Bereich oder in der Seitenleiste.

Storytelling

Dass dem Content von Seiten heute eine besondere Bedeutung zukommt, weißt Du sicherlich schon. Das Zauberwort der letzten Jahre hieß: Mehrwert, doch jetzt steigen die Ansprüche ein weiteres Mal. Das Surfen im Netz und Finden von Informationen soll unterhaltsam, spannend und fesselnd sein. Wer für eine Website schreibt, muss dabei zum Geschichtenerzähler werden. Diese große Kunst der Textgestaltung kann erlernt werden, wer allerdings gar nichts damit anfangen kann, der sollte diese Aufgabe der Webdesign-Agentur seines Vertrauens delegieren.

Bei abstrakten Themenbereichen oder der Beschreibung von Produkten kann Storytelling eine besondere Herausforderung sein. Wo es eigentlich jedem gelingen kann, ist bei der Beschreibung der eigenen Firma. Deine Besucher möchten heute wissen, mit wem sie es eigentlich zu tun haben! Gib also etwas von Dir preis und erzähle, wie es zu dem kam, was Du tust und präsentierst. Eine besondere Kraft haben hierbei Deine Visionen. Diese haben eine ansteckende Wirkung, wenn Du sie mit anderen teilst.

Richtig gute Fotos

Ja, die optischen Ansprüche steigen von Jahr zu Jahr, da wird auch 2016 keine Ausnahme bilden. Etliche Agenturen bieten eine Unmenge an Bildern zur Verwendung auf Webseiten an. Diese sogenannten Stock-Fotos sind ideal für alle geeignet, die selbst wenig Talent zum Fotografieren besitzen. Dennoch sind sie, gerade durch ihre hohe Qualität, manchmal etwas zu glatt und dadurch unpersönlich. Wann immer Du also eine Gelegenheit hast, selbst authentische Fotos zu machen, oder machen zu lassen, dann benutze lieber diese. Deine Seite wird dadurch wirklich einmalig und unverwechselbar. 
Hier solltest Du nicht zu oft schauen, was andere denn so machen, sondern lieber konsequent Deinen eigenen Stil verfolgen. Genau das wird Dich am Ende von anderen unterscheiden.

Typographie

Galt es früher noch als Fauxpas im Grafikdesign, wenn zu viele Schriften gemischt wurden, geht der Trend eindeutig in eine andere Richtung. Heute sind mehr als zwei Schriften pro Website erlaubt - sie werden geradezu als gestalterisches Mittel eingesetzt. Große Schriften, verschiedene Schriften in mehreren Textfeldern, Schrift als Eyecatcher, quasi alles ist erlaubt. Achte jedoch immer darauf, bei gewerblicher Nutzung Deiner Seite nur entsprechend lizensierte Schriften zu verwenden.

Minimalismus

Kein Trend ohne Gegentrend - auch der Minimalismus bei Websites setzt sich mehr und mehr durch. Das bedeutet unter anderem einen völligen Verzicht auf Bilder und erst recht auf animierte Grafiken. Eine solche Seite überzeugt dann durch ihre Farbgebung, die entweder kontrastreich (anregend und interessant) oder zurückhaltend (beruhigend und seriös) sein kann. Wo auf eine aufwändige grafische Gestaltung verzichtet wird, tritt der Inhalt wieder in den Vordergrund. Solche Seiten sind zudem ideal für die responsive Darstellung geeignet und wenig fehleranfällig. Das minimiert auch ihren Wartungsaufwand.




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