Wie Real Company Shit die SEO Branche verändert

von Alfons Rittler am 21.01.2014


Mühelose SEO - ein Relikt der Vergangenheit
Suchmaschinenoptimierung in Jahr 2014


Für eine effektive Suchmaschinenoptimierung reicht es kaum mehr aus, Webseiten mit keywordlastigem Content und zahllosen Links zu versehen. Qualität und die Identifikation des Webseitenbetreibers mit den präsentierten Inhalten dürften zum Schlüssel der zukünftigen SEO werden, Konzepte wie Real Company Shit setzen hier an und stellen private Betreiber und Unternehmen vor reizvolle Herausforderungen.


Das Internet hat sich seit seiner Einführung stetig verändert, selbiges gilt für Suchmaschinen und ihre Prioritäten bei der Bewertung von Webseiten. Noch vor einem Jahrzehnt war der Kampf um Top-Rankings mit wenig Aufbau zu bewerkstelligen, die Qualität von Links und Content war eher sekundär. Da Google über die letzten Jahre erheblich an sämtlichen Schrauben seines Suchalgorithmus gedreht hat, wird das Erreichen von Top-Positionen immer schwieriger und komplexer. Echter Mehrwert für den Besucher der Webseite rückt in den Vordergrund und durch Google durch verschiedene Aspekte erfasst. Neben Content, der nicht alleine dem Keyword-Stuffing dienen sollte gilt dies vor allem für Links.

Linktausch & Co. kaum mehr Garant für Top-Rankings


Dutzende Updates von Google sorgen mittlerweile dafür, dass minderwertige Webseiten nicht alleine durch eine umfassende Backlinking-Struktur höchste Positionen bei Suchanfragen einnehmen. Schon vor Jahren wurden Webseiten mit klassischen Linkfarmen ohne thematischen Bezug zur eigenen Webseite abgestraft. Schrittweise erhöht Google die Ansprüche an Backlinks, die zu einem Kernpunkt der klassischen SEO geworden sind und von fast allen Webseitenbetreibern genutzt werden. So unverzichtbar Verlinkungen themenrelevanter Webseiten auf der eigenen Internetpräsenz, im hauseigenen Blog oder in Social Media auch sein mögen - ernsthafte Vorteile gegenüber Konkurrenten mit gleicher Backlinking-Taktik gibt es kaum mehr.

Qualität, Herzblut und Eigeninitiative als Schlüssel zum SEO-Erfolg

Zahnräder und Leute


Die Güte einer Webseite entscheidet sich alleine über ihren Mehrwert und den tatsächlichen Nutzen für einen menschlichen Besucher. Für den Betreiber bedeutet dies, nicht beliebigen Content lieblos zusammenzustellen und die Webpräsenz in unzählige Verzeichnisse und Blogs als Link auftauchen zu lassen. Hinter der eigenen Webseite als Produkt zu stehen und diese authentisch und nutzerfreundlich zu betreiben, löst das blinde Einbinden immer neuer Links ab und ist spätestens in der SEO 2014 ein Schlüsselaspekt. Auch wenn der Suchalgorithmus von Google den echten Nutzen einer Webseite für Besucher nur grob einschätzen kann - permanente Updates der Suchmaschinentechnologie dürften dies bereits in wenigen Jahren mühelos bewerkstelligen.

Konzepte wie Real Company Shit als Schritt in die Zukunft


Der von Will Reynolds geprägte Begriff Real Company Shit greift die Tendenzen hin zu mehr Qualität und der eigenen Webseite als Marke als aktuellen SEO-Trend auf. In einer Umgebung, wo alle Webseitenbetreiber gleichermaßen das Maximum aus der klassischen SEO herausholen, grenzt sich Individualität, Nutzerfreundlichkeit und ehrlicher Content von der grauen Masse mit blinden SEO-Strategien ab. Der Tag #RCS bietet online zahllose Anregungen zu Real Company Shit, die jeder fortschrittliche Webseitenbetreiber bei Gestaltung seiner SEO-Maßnahmen berücksichtigen sollte.

 




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