Wirkungsvolles Video-Marketing in 7 Schritten

von Alfons Rittler am 07.11.2014

Zuerst steht die Planung

Du planst eine Videokampagne für ein Produkt, das du gerne vermarkten möchtest? Grundsätzlich eine hervorragende Idee, denn ein Video stellt ein exzellentes Mittel zur viralen Verbreitung dar - allerdings nur, wenn es auch gut gemacht ist. Um die Professionalität und damit einhergehend die gewünschte Wirksamkeit zu erreichen, sind einige Voraussetzungen wichtig. Die folgenden 7 Schritte helfen dir bei der Umsetzung deines Videoprojekts!

1. Stelle sicher, dass Video-Marketing tatsächlich das richtige Mittel ist!

Nicht immer ist ein Video die beste Werbestrategie. Vielmehr sollte Video-Marketing erst dann eingesetzt werden, wenn du dir sicher bist, dass ein anderes Medium deine Message nicht besser zu transportieren vermag. Bedenke: Ein Text lässt sich in wenigen Sekunden überfliegen, um den Inhalt desselben zumindest ansatzweise zu verstehen. Ein Video hinterlässt in der gleichen Zeit maximal einen emotionalen Eindruck. Der Betrachter eines Videos braucht also länger, um die Botschaft desselben zu begreifen als der Leser eines Texts. Hältst du ein Video trotz dieser erwiesenen Fakten nach wie vor für das Mittel der Wahl? Dann auf zum zweiten Schritt! 

2. Achte auf eine gute Qualität deines Videos!

Sofern du nicht vorhast, ein süßes Katzen- oder Hundevideo zur bloßen Unterhaltung der Betrachter zu drehen, sondern anstrebst, eine ernstzunehmende Werbekampagne mit deinem Kurzfilm zu starten, solltest du auf makellose Qualität mit einer entsprechend hohen Auflösung achten, damit dein Video auch im Vollbildmodus ein Genuss fürs Auge bleibt. Schlecht produzierte Tutorials und andere Anleitungen, Imagefilme oder Comedyszenen stoßen bei den Betrachtern auf sehr geringe Akzeptanz. Investiere am besten etwas mehr Geld, um deine Video-Kampagne so professionell wie möglich zu gestalten: Hol dir beispielsweise eine Werbeagentur oder einen Kameramann, der den Film dreht oder im Falle von Eigenregie die notwendige Technik hat.


3. Veröffentliche dein Video auf mehreren Plattformen!

Dein Video ist im Kasten, qualitativ hochwertig und aussagekräftig? Ausgezeichnet! Nun gilt es, den Film zu veröffentlichen. Um möglichst viele Menschen zu erreichen, empfiehlt es sich, das Video auf mehreren Plattformen zu publizieren. Zu den in Deutschland am meisten genutzten Online-Video-Portalen zählen:

- Youtube
- Facebook
- Myvideo
- Vimeo
- Clipfish
- Dailymotion

4. Unterstütze den Erfolg deines Videos durch passende Worte!

Zur Erhöhung der Klick-Raten solltest du deinem Video eine gewinnbringende Überschrift und einen ebensolchen Datei- und Linknamen sowie Beschreibungstext verpassen. Was aber ist gewinnbringend? Die einfache Antwort: die Nutzung sinnvoller Keywords! Keywords definieren Wörter, die relevant zu deinem Thema sind und von vielen Menschen, die nach Inhalten wie dem deinen suchen, eingegeben werden. Youtube beispielsweise bietet hierfür ein spezielles Keyword-Tool an, mit dessen Hilfe du die richtigen Begriffe ausfindig machen kannst. Nutze deinen Beschreibungstext darüber hinaus zur Verlinkung deiner eigenen Homepage und Social-Media-Kanäle. Platziere die entsprechenden Links am besten relativ zu Beginn der Beschreibung.

5. Vergiss nicht auf das wichtige Transkript! 

Schränke die Zahl potenzieller Bewunderer deines Videos nicht durch das Vergessen eines Transkripts ein. Möglicherweise haben auch Gehörlose Interesse, deinen Film zu betrachten - aus diesem Grund ist die Verschriftlichung dessen, was im Video gesagt wird, unerlässlich. Als weiteren Lohn bringt das Transkript auch Ranking-Vorteile. Folge der Anleitung, die du auf den übersichtlichen Youtube-Support-Seiten findest. Auch das Tool namens Speechpad ermöglicht eine schnell Transkription. 


6. Wähle ein geeignetes Vorschaubild!

Das Vorschaubild deines Videos - in der Fachsprache auch Thumbnail genannt - sollte den Interessenten dazu verleiten, den Clip in voller Länge sehen zu wollen. Deshalb ist es bedeutsam, einen besonders aussagekräftigen Ausschnitt des Films als Vorschaubild zu wählen, nicht einfach die erste Szene. Bedenke: Neben dem Titel ist das Thumbnail die Einladung zu deinem Video. Es spielt auch beim Teilen in Sozialen Netzwerken eine große Rolle.


7. Nimm Hilfe in Anspruch

Nicht im psychologischen Sinne, keine Sorge. Hast du alle vorherigen Schritte beachtet und ein deinem Empfinden nach optimales Video kreiert, empfiehlt es sich, Influencer, also relevante Meinungsführer wie Journalisten oder Blog-Schreiber, zu beauftragen, einen Blick auf deinen Film zu werfen und dir Feedback zu geben. Bei Gefallen stehen die Chancen gut, dass der jeweilige Influencer dein Video teilt und damit noch mehr Menschen aufmerksam werden. Um an passende Meinungsführer zu gelangen, nutzt du am besten verschiedene Tools wie:

Kloud,
Kred
FollowerWonk,
BuzzSumo
Peerindex



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