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Rittler & Co

Mathias Galler

Data Analyst

5 Gründe warum bezahlte Zielgruppen Keywords möglicherweise ersetzen werden



Keywords waren bei der Suchmaschinenoptimierung ausschlaggebend, um bei Suchergebnissen gut abzuschneiden - Wir zeigen 5 Gründe, warum sie bald aussterben könnten.

PPC, SEO, Werbeagentur, Grafik mit Fragezeichen

Google, Yahoo, DuckDuckGo und andere Suchmaschinen verbessern die Indexierung von Webseiten für gute Suchergebnisse stetig. Keywords, also Schlüsselwörter wie "Sneakers", "kaufen" oder "Sommerurlaub Griechenland", in Texten zu verwenden war lange Hauptfaktor, um in den Suchresultaten (SERP) gut abzuschneiden. Heute sind die Möglichkeiten der Suchmaschinenanbieter andere und somit wandelt sich auch die Art, mit der eine Homepage oder ein Webshop analysiert und eingestuft werden. Sterben Keywords irgendwann aus? Was bedeutet der Wandel für eine Werbeagentur?

5 Gründe für das Ende von Keywords - Sterben die repräsentativen Schlüsselwörter wirklich aus?

Könnten Keywords bald die Dinosaurier der SEO-Geschichte werden? Was spricht für das Verschwinden der ehemals repräsentativen Schlagwörter und Formulierungen? 

#1 Suchmaschinenanbieter sind gewinnorientierte Unternehmen

Google und andere Anbieter wollen wie jedes Unternehmen ihren Gewinn stetig optimieren. Warum sollten die Unternehmen also Möglichkeiten der Suchmaschinenoptimierung fördern, bei der Gewinne nicht in die Unternehmen selbst, sondern in Werbeagenturen fließen? Bezahlte Werbeanzeigen und das Bieten auf das Erscheinen in Suchanfragen versprechen stetige Gewinne.

#2: Bezahlte Werbung und PPC versprechen schnellen Erfolg

Pay per Click (PPC) ist eine einfache Methode, das Abschneiden der Homepage, des Webshops oder Blogs schneller zu optimieren, als mit anderen SEO-Strategien. Auch hier dient das Musterbeispiel Google, welches mit eigenen Analysewerkzeugen und Angeboten zur platzierten Werbung ein All-Inklusive Paket liefert, welches Kunden bindet und das Abschneiden in den Suchanfragen zur berechenbaren Investition werden lassen - Wozu dann noch Zeit in Keyword, Linkbuilding und Co. stecken?

Google geht bei der Präsentation eigener Werbeanzeigen so weit, Besucher immer mehr an die eigene Seite zu binden, indem Suchergebnisse, Filme oder Preise direkt verglichen werden können, ohne dass Googles Service verlassen wird. Dabei wird der Besucher immer mit relevanten Werbeanzeigen und bezahlten Platzierungen konfrontiert.

#3 Keywords wurden oft und lange zweckentfremdet

Keywordstuffing war eine Praxis, welche die Suchenden auf falsche Fährten lockte. Durch die sinnlose Anhäufung von Schlüsselwörtern bekamen Keywords einen negativen Anstrich und die schlechte Praxis forderte neue Lösungen, um Seiten qualitativ zu bewerten - Schließlich liegt es im Interesse erfolgreicher Suchmaschinenbetreiber, den Kunden zu liefern, was sie wollen.

#4 KI kann heute mehr als Keywords

Suchanfragen sind im Laufe der Zeit immer komplexer und Antworten genauer. Das Aussterben der Keywords ist also auch anhand von SEO-Optimierungsstrategien wie Linkbuilding, Featured Snippets und dem Anlegen von Wissensdatenbanken rückläufig. Die Einfachheit von PPC und bezahlten Zielgruppen könnte als Ergänzung zu modernem SEO der Sargnagel für Keywords sein.

#5 Organische Ergebnisse schon jetzt rückläufig

Google, Yahoo und Bing liefern immer weniger organische Suchresultate. Lediglich der alternative Suchmaschinenanbieter DuckDuckGo konnte mehr organische Ergebnisse abliefern. Bezahlte Suchmaschinenplätze ersetzen die anhand von SEO-Methoden orientierten Marketingmaßnahmen also schon heute.

Nicht aller Keyword-Tage Abend

Die Gründe für ein Aussterben liegen in der Einfachheit, der Gewinnspannen und zeitsparenden Möglichkeiten der Bezahl-Optimierung. Beim Kampf um Suchende hat Google die Nase weit vorn, ist allerdings bei Themen der Ergebnisneutralität, Datenermittlung und aufgrund eigener Probleme mit der Indexierung in wachsender Kritik - ob diese auf normale Nutzer überschlagen wird? 

Die immer besseren Möglichkeiten der Suchmaschinenanbieter, den Inhalt zu analysieren, macht einzelne Keywords weniger wichtig aber nicht überflüssig. Schließlich bleiben im Schuhwebshop Formulierungen wie Sneaker oder Stiefel auch für die Suchenden relevant. Die Möglichkeiten der KI, immer bessere Ergebnisse zu Umschreibungen in Suchanfragen zu liefern wird dies nicht ändern: Auch in Zukunft suchen wir nach Sneakers und nicht nach "Diese sportlichen Schuhe, die alle mögen". Lediglich die Art, in der Keywords oder Bezüge für Suchmaschinen hergestellt werden, gestalten sich immer komplexer.

Keywords sind also noch nicht ausgestorben und werden auch in Zukunft noch Bedeutung haben. Schließlich ist es am erfolgreichsten, PPC- und SEO-Strategien zu kombinieren. Werbeagenturen, Content- und SEO-Writer, die sich aufgrund des riesigen Marktanteils auf die Vorgaben von Google konzentrieren, arbeiten schon heute am Wandel und sind in der Lage, direkt auf Neuerungen zu reagieren und bei einem Update von Homepages, Webshops und Blogs direkt umzusetzen.

Kontakt zu Frau Pilch
Melanie Pendl
Head of Online Marketing

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