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Rittler & Co

Alfons Rittler

Digital Expert & CEO

Facebook Shops - Direkt auf Facebook verkaufen



Dass Facebook bereits seit Jahren in keinem ausgewogenen Marketingmix fehlen darf, ist sicher nichts Neues. Doch mit Facebook Shops steht nun eine Option zur Verfügung, die es leichter als je zuvor macht, aus leidenschaftlichen Fans loyale Kunden zu machen.

Wie das genau funktioniert und warum das auch für kleinere Unternehmen lohnenswert ist, verrät dieser Einblick.

Facebook Shops - eine Alternative zum klassischen Online-Shop

Für jene Unternehmen und Shopbetreiber, die bereits auf Facebook und Instagram aktiv sind, dürfte Facebook Shops eine echte Erleichterung sein. Schließlich ist es nichts Neues, dass mit jedem Plattformwechsel auch die Absprungrate steigt. User suchen eben in den Apps die schnellste und komfortabelste Möglichkeit, zu ihrem Wunschprodukt zu kommen.

Zudem bietet app-basiertes Shopping bereits seit Jahren mehr als viele Online-Shops realistisch bieten können. Neue Produkte und Interessantes werden für Nutzer gezielt aufbereitet und in einem Feed präsentiert, der nicht von ungefähr an Social Media erinnert.

Hier wird das Shoppingerlebnis modern aufbereitet und User können sich inspirieren lassen, das macht gezieltes Einkaufen deutlich leichter. Auch Facebook will indes den Datenhebel, den das kalifornische Unternehmen zweifelsohne besitzt, nutzen, um Kunden angenehmeres Einkaufen direkt in der Plattform zu ermöglichen.

Von der Anzeige bis zum bestellten Produkt sind es nun nur noch wenige Klicks und Shopbetreiber können nicht nur ihre Kampagnen viel besser planen, sondern sehen auch dank des direkten finanziellen Feedbacks in der digitalen Ladenkasse sofort, was erfolgreich ist.

Mit dem Marktplatz hat Facebook bereits vor einiger Zeit eine Alternative zu den allgegenwärtigen Kleinanzeigen geschaffen, die regionale Daten und Vorlieben der User nutzt, um Angebote aufzubereiten. Das funktioniert nun auch für echte Shops, die über eine Partnerplattform betrieben werden.

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Wie Facebook Shops in der Praxis funktioniert

So führt ein einziger Klick potentielle Kunden direkt zum digitalen Checkout, Shops können auch mit zugelassenen Partnerplattformen wie Shipstation oder Shopify arbeiten, um die Funktion einrichten zu können. Das funktioniert dann übrigens nicht nur auf Facebook selbst, sondern auch auf der Schwesterplattform Instagram. Dafür hat sich die Shoppingfunktion auch drastisch verändert.

Statt wie bisher Produkte manuell in das Shoppingformular einfügen zu müssen, stehen jetzt echte Backends zur Verfügung. Diese dienen zur zentralen Steuerung der Shopfunktion bei Facebook und Instagram und können entweder manuell oder über Shopsysteme verwaltet werden.

Der Catalog Manager funktioniert sowohl über das Erstellen einzelner Artikel aber auch über einen Massenupload und die Datenübernahme bestehender Systeme (wenn kompatibel). Im Commerce Manager können dann einzelne Bestellungen einfach eingesehen und verwaltet werden, Händler-Steuer und Bestelldaten liegen hier vor. Kurzum: Das funktioniert wie in jedem anderen Shopsystem auch.

Bei uns steht die Option Facebook Shops derzeit nur für einzelne Anbieter zur Verfügung, in den USA verließ die Shoppingfunktion aber die Testphase recht bald und wurde für alle User geöffnet. Dies dürfte auch dem Ablauf für Europa entsprechen.

Shops haben nicht nur die Option, den Checkout direkt über Facebooks Shoppingsystem abzuwickeln, sondern können auch auf die eigene Seite umleiten oder User per Nachricht im Messenger bestellen lassen. Nachrichten werden von der Artikeldetailseite aus verschickt, dies bietet sich vor allem für kunsthandwerkliche Leistungen, Gebrauchtwaren oder Einzelstücke an, da so präziser kommuniziert werden kann.

Mit der Digital Marketing Agentur zu höheren Umsätzen durch Facebook Shops

Eine Digital Marketing Agentur kann helfen den gesamten in Facebook Shops abgebildeten Prozess, perfekt in die Multichannel Strategie der Customer Journey zu integrieren. Die Facebook Shops-Funktion bedeute für Unternehmen vor allem eine einfachere Integration zwischen Online-Shop, Werbeanzeige und Social Media-Kampagne. Dies erleichtert das nahtlose Arbeiten mit einem Multichannel-Ansatz, der Kunden auch ihrer Customer Journey viel besser begleiten kann.

Unterstützt werden Shopbetreiber auf Facebook vor allem auch durch verbesserten Zugang zu Daten, schließlich kann das soziale Netzwerk nun nicht nur auf Präferenzen aus dem Newsfeed, sondern auch auf eine Shoppinghistorie zurückgreifen. Händler haben so die Möglichkeit, ihre Produkte viel gezielter zu vermarkten und mit effizienterem Retargeting zu erreichen.

So schafft Facebook Shops Händlern eine einzigartige Nische - potentiell mehr Umsätze bei gleichzeitig viel persönlicherer Ansprache der Kundenbedürfnisse.

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Alfons Rittler
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