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Rittler & Co

Alfons Rittler

Digital Expert & CEO

So verwendest du Sound in modernem Webdesign



Wird das Webdesign wieder lauter? Der Platz von Sound im Webdesign

Multimediales Webdesign ist Webdesign für die Sinne. Längst können Websites mit einer gekonnten Einbindung von Bild und Klang spektakuläre Erlebnisse schaffen und User in ihren Bann ziehen. Wie Musik und Effekte sich in eine moderne Webseite integrieren lassen und so für Ihre Kunden wohlklingende Designevents entstehen, das erfahren Sie hier.

Frau hört Musik am Laptop, Webdesign & Musik

Die Integration des Klangs

Lange Zeit galt Klang im Webdesign als verpönt, Webseiten mussten leise sein und grelle und ablenkende Musik war ein Überbleibsel der frühen 2000er und der damit verbundenen Flash-Intros.

Es ist für Websites derzeit essentiell, schnell zu laden - nicht nur, weil die Absprungrate bei langen Ladezeiten hoch ist, sondern auch weil Performance ein entscheidender Rankingfaktor ist.

Daher sollten Medieninhalte immer mit Umsicht in eine Seite eingebaut werden, dies gilt für Bilder, aber auch für Videos und Audiodateien. Dank moderner Kompressionsmethoden können Musik und Soundeffekte aber datenschonend und nahezu verlustfrei in Websites eingebaut werden, was zu einer Art Revival des Klangs im Webdesign geführt hat.

Dennoch gilt, dass Klang mit Umsicht eingebaut werden sollte. Oftmals sind User noch verstört, wenn Websites plötzlich laut durch den Browser tönen und der Tab wird vorsichtig geschlossen. Je aufdringlicher und lauter die Musik ist, desto größer ist die Chance, dass die Drop-Off-Rate steigt. 

Musik und Klangeffekte müssen sich elegant in den Hintergrund einer Seite integrieren oder aber vollkommen optional sein. Damit Sie die Stärken von Sound im Webdesign auch wirklich voll ausspielen können, müssen Sie Usern die Wahl lassen, wie diese Ihre Inhalte konsumieren wollen.

Sound mit Mehrwert schaffen

Wie auch Videos oder Bilder brauchen Audiodateien einen ganz klaren Zweck im Webdesign, die Form folgt der Funktion. Nur wenn der Klang einen tatsächlichen Mehrwert schaffen kann, sollte er wirklich in die Website integriert werden.

Ein Beispiel hierfür ist etwa die Hilfe eines Chatbots. Viele Seiten setzen im Webdesign verstärkt auf AIs, die Kunden beraten können. Hier kann ein dezenter Sound User auf das aufpoppende Chatfenster hinweisen.

Der Klang hat hier einen klaren Zweck, er erregt die Aufmerksamkeit der User und hat auch eine klare Konnotation - Messenger Apps haben Sound, jeder User weiß also, was Sie ihm sagen möchten.

Auch eine dezente Klanglandschaft kann Ihren Usern etwas kommunizieren.

Schaffen Sie beispielsweise dezentes Ambiente mit subtilen Klängen und zarten Tönen, so vermitteln Sie die Emotionen Ihrer Marke. Ökologische Unternehmen können die Klanglandschaft des Waldes auf der Startseite einsetzen, Sounddesigner können Beispiele ihrer Arbeit geben oder der Imagefilm Ihres Unternehmens spielt im Hintergrund.

Achten Sie jedoch unbedingt auf einen sachten Einstieg und angenehme Musik, die sich nicht aufdrängt. Geht der Sound sofort in medias res, dann schreckt er User eher auf. Zumal im Webdesign oft Mobile First gilt. Und kein User möchte, dass in der Bahn beim Surfen Sound aus seinem Smartphone dröhnt oder aber der Musikstream für die Website unterbrochen wird.

Außerdem müssen User natürlich die Kontrolle über den Klang bewahren. Gut sichtbare Lautstärkeregler und ein Feld zum Stummschalten sind Pflicht, denn andernfalls lassen Sie Usern gar keine andere Wahl als die Website zu verlassen, um sie stummzuschalten.

Klang in Maßen - das bleibt die Grundregel

Auch wenn Sound und Musik ihren Weg zurück ins Webdesign gefunden haben, sollten diese spärlich eingesetzt werden. Nur weil etwas technisch möglich ist, bedeutet das nicht, dass es auch unbedingt sinnvoll ist.

Flächendeckender Sound ist für viele User im Webdesigner Graz immer noch ein absolutes No-Go. Entsprechend sollten Sie sich vor der Implementation von Klängen in Ihre Seite stets damit beschäftigen, ob der Klang wirklich zweckgebunden ist und vor allem den Besuchern einen Mehrwert bietet. 

Passend eingebracht können Hintergrundklänge und Soundeffekte wichtige Wegweiser für die Navigation und emotionale Anker für Besucher sein, falsch platziert gibt es aber kaum etwas Störenderes. Hier sind Expertise und Fingerspitzengefühl gefragt.

Kontakt zu Frau Pilch
Alfons Rittler
Creative Director

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