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Rittler & Co

Alfons Rittler

Digital Expert & CEO

Virale Marketingkampagne richtig planen



so verbreiten sich Kampagnen wie von alleine

Auch die beste Marketingkampagne muss nicht zwangsläufig erfolgreich sein - damit Unternehmen mit ihren Inhalten möglichst viele User erreichen, ist mehr als einfach nur genialer Content nötig. Virale Kampagnen zu planen und erfolgreich umzusetzen ist eine Kunst für sich. Als Digitalagentur zeigen wir, wie es funktionieren kann und worauf es bei einer viralen Marketingkampagne wirklich ankommt. 

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Was bedeutet viral - von einem Post an viele Adressen

Virale Posts bringen Unternehmen viel Aufmerksamkeit, weil sie viel Sichtbarkeit erlangen. Das funktioniert, indem der Fluss eines Posts oder einer Kampagne nicht mehr zentral gesteuert wird, sondern das Teilen den Nutzern übertragen. Ein User sieht die Inhalte und diese werden aufgrund der hohen Qualität mit den Followern des Users geteilt, die Kampagne verbreitet sich wie eine Erkältungskrankheit - viral eben.

Wie genau viral sich in Zahlen definieren lässt, daran scheiden sich die Geister. Entscheidend ist, dass Post bzw. Kampagne ein Eigenleben erlangen und sich weiter verbreiten. Wichtig sind hierfür die ersten paar Stunden, so funktionieren die Algorithmen der sozialen Netzwerke. Nur wenn Inhalte einen initialen Schub erhalten, werden diese mehr Usern angezeigt und können weiter geteilt und entsprechend noch mehr Usern angezeigt werden. 

Der Vorteil dieser Werbeform ist klar: Weil Unternehmen eben nicht für die Verbreitung zahlen müssen, sondern die User dies selbst übernehmen, sind die Kosten für die Platzierung relativ gering. Das bedeutet natürlich nicht, dass eine virale Marketingkampagne günstig ist, denn um viralen Content zu produzieren, braucht es Know-How und Produktionsqualität. Nur so können Unternehmen wirklich Inhalte mit Mehrwert für die User produzieren und dafür sorgen, dass eine Kampagne in Erinnerung bleibt und gerne geteilt wird. 

Reichweite, Aufmerksamkeit und Image - Analyse und Vorbereitung

Zunächst einmal sollten Unternehmen genau ihren Ist-Status betrachten und untersuchen, welche Community sie bereits mitbringen und welche Erwartungen sie realistisch an die Kampagne stellen können. Vor einer viralen Kampagne kann es also durchaus lohnenswert sein, zunächst einmal auf den Launch hin zu arbeiten und die Community zu vergrößern. Vor allem wenn die Follower im Vorlauf der Kampagne bereits zu Aktivität und Engagement aufgefordert wurden/werden, stehen die Chancen gut, dass auch der virale Content geteilt wird.

Außerdem muss vor der Kampagne ganz klar definiert sein, welche Zielgruppe angesprochen werden soll.  Die Kampagne selbst muss kreativ erarbeitet und praktisch umgesetzt werden, dazu braucht es Experten. Mit der gleichen Expertise müssen kampagnenbegleitende Maßnahmen behandelt werden, welche Seeding und Boost betreffen.

Wie bereits erwähnt, sind die ersten Stunden einer viralen Kampagne entscheidend, das erfordert einen starken Fokus auf den Beginn der Kampagne. Ob Videos oder Fotos oder Begleitmaterialien wie eBooks, alle Medien müssen ihrer Plattform entsprechend geteilt werden. Das bedeutet, dass Bilder das richtige Format haben müssen, Inhalte auf Websites müssen (vor allem auch für mobile) optimiert sein, Videos brauchen eine klare Message und Stories auf (Instagram oder Snapchat) müssen auch still funktionieren. Eine Kampagne muss daher plattformübergreifend schlüssig sein und einer Kampagnenidentität folgen, aber dafür braucht es eine Anpassung ans Medium.

Mehrwert aktiv fördern und künstlich generieren

Um Usern einen tatsächlichen Mehrwert zu bieten, können virale Kampagnen mit ganz unterschiedlichen Facetten aufwarten. Ein ganz wichtiger Aspekt hierfür kann beispielsweise Humor sein, denn natürlich möchten User ein Lachen (oder positive Emotionen generell) gerne mit ihren Freunden und Kontakten teilen. Auch bewegende Kampagnen aber können viral gehen, gleiches gilt für künstlerisch und technisch aufwendige Bilder und Videos oder interessante Fakten zu einem Produkt oder Service.

Großes Interesse, große Angst: Steuern der Kundengefühle

Mehrwert lässt sich aber auch aktiv generieren, ein klarer Call-to-Action oder ein Wettbewerb können User zur Interaktion verleiten. Ein Like oder Kommentar bringen zwar nicht die Reichweite eines geteilten Posts, dennoch erhöht jede Interaktion die Reichweite einer Kampagne. Virale Kampagnen lassen sich zwar nicht garantieren, doch sie lassen sich zu einem gewissen Teil forcieren. Dazu gehören Investments in Kreativität, Qualität und auch viel Engagement beim Seeding der Inhalte.

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Alfons Rittler
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