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Rittler & Co

Alfons Rittler

Digital Expert & CEO

Webdesign-Trends 2021



Trends ändern sich schnell, so auch im Webdesign. Die Gründe dafür sind unter anderem die Erwartungen der Nutzer und neue Technologien. Wer im Internet Erfolg haben möchte, sollte versuchen, neue Trends aufzugreifen und mit der Zeit zu gehen. Veraltet aussehende Webseiten wirken unprofessionell und überholt. In diesem Beitrag geht es um Webdesign-Trends, die dabei helfen, neue Nutzer anzuziehen und diese zum Wiederkommen zu animieren.

Gradienten

Gradienten sind eine hervorragende Möglichkeit, die monotonen Farben aus dem Flatdesign abzulösen.

Jede Farbe kann durch Hunderte verschiedene Farbtöne abgebildet werden. Gute Designs nutzen das aus. Gradienten eignen sich besonders gut, um die Illusion von räumlicher Tiefe zu erzeugen. Seit 2 bis 3 Jahren tauchen Farbverläufe vermehrt im Webdesign auf. Einen Trend-Status hat der Effekt mittlerweile auf jeden Fall erreicht. Die vielen Möglichkeiten für kreative Designs sind der Grund dafür.

Wer Farbverläufe geschickt einsetzt, kann ein minimalistisches und gleichzeitig komplex wirkendes Design erschaffen. Gradienten sind modern und lassen sich leicht realisieren.

Grafikdesigner am Schreibtisch

Animationen

Moderne Webseiten sind ohne Animationen kaum noch vorstellbar. Sie vermitteln den Besuchern ein Gefühl von Dynamik. In einer sich ständig verändernden Welt passt das perfekt.

Viele Unternehmen geben mittlerweile viel Geld für eine Webdesign-Agentur aus, um einzigartige Animationen erstellen zu lassen. Das liegt daran, dass sich Nutzer von einer Animation deutlich mehr gefesselt fühlen als von einem starren Bild. Dank moderner Web-Technologien war es noch nie so leicht wie jetzt, packende Animationen zu erstellen. Die Einsatzbereiche im Webdesign sind nahezu grenzenlos.

Fehler und Mängel für einzigartige Designs

Dieser Trend lässt sich zwar nicht auf jede Branche anwenden. Die Idee dahinter ist dennoch sehr interessant. Design-Elemente, die nicht perfekt sind, erzeugen beim Nutzer positive Emotionen. Besonders gut eignen sich dafür Elemente, die vom Designer per Hand gezeichnet wurden. Eine Webseite kann dadurch authentischer wirken.

Marken haben damit die Möglichkeit, sich eine individuelle Identität zu schaffen. Wer nicht haargenau auf jeden Pixel achtet und bewusst einige Elemente unvollkommen lässt, schwimmt gegen den Strom. Und das mögen und akzeptieren die meisten User.

Übertreiben sollten es Designer mit diesem Trend jedoch nicht. Trotz gezielt eingebauter Fehler muss die Technik dahinter einwandfrei funktionieren. Der Stil muss stimmig sein und darf nicht nachlässig wirken. Die Nutzer haben schließlich einen gewissen Qualitätsanspruch

3D-Elemente

Es gibt mehrere Gründe, warum 3D-Elemente bislang nur wenig Einzug ins Webdesign gefunden haben. Einer dieser Gründe ist, dass die Leistung der Browser und Geräte einfach nicht ausreichend war. Zudem war das Erstellen dieser Elemente bisher sehr kostenintensiv und nur wenige Designer hatten das technische Know-how dafür.

Da die Rechenleistung der Geräte stetig zunimmt, findet man immer mehr dieser 3D-Elemente auf herkömmlichen Webseiten. Auch auf mobilen Geräten ist das mittlerweile kein Problem mehr. Designer schaffen damit eine besondere Art von Realismus, der auf viele Nutzer sehr anziehend wirkt.

Neumorphismus

Der Begriff ist eine Zusammensetzung der Wörter "neu" und "Skeuormorphismus". Die Idee wird bei vielen Designern allmählich immer populärer. Im Skeuphormorphismus nehmen Design-Elemente die Gestalt von bekannten Formen oder Materialien an. Ein Button soll beispielsweise so realistisch aussehen wie möglich.

In der neuen Variante schaffen Designer sehr weich aussehende Oberflächen, die an einen 3D-artigen Stil erinnern. Mithilfe von gezielt eingesetzten Schatten und Verläufen wird ein ganz besonderer Look erzielt. Die Elemente wirken so, als wären sie mit der Oberfläche verbunden. Das Ziel ist es, dass die Nutzer ein realitätsnahes, visuelles Feedback bekommen.

Das neue Konzept hat allerdings einen Nachteil. Nutzern mit einer Sehschwäche fällt es oft schwer, die feinen Abgrenzungen der Elemente zu erkennen.

Fazit

Die neuen Webdesign-Trends 2021 sind inspirierend und beeindruckend. Für Designer und Unternehmen bieten sich dank moderner Technologien ständig neue Möglichkeiten. Grafikdesign und Technologie gehen Hand in Hand und begünstigen sich gegenseitig. Es dürfte spannend sein, welche neuen Trends die Zukunft zu bieten hat.

Kontakt zu Frau Pilch
Alfons Rittler
Creative Director

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