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Rittler & Co

Alfons Rittler

Digital Expert & CEO

So wollen Kunden heute in Onlineshops bezahlen



Wer einen Onlineshop betreibt, braucht ordentliche Produkte, eine professionell gestaltete Website, sowie ein gutes Werbekonzept. Was manche dabei außer Acht lassen ist die Frage, wie ihre Kunden bezahlen können. Möglichkeiten dazu gibt es viele. Doch welche sind gefragt und welche eignen sich am besten?

Bezahlung im Onlineshop, Frau freut sich am Mobiltelefon

Bezahlen muss einfach sein

Onlineshop-Betreiber sind gut beraten, wenn sie ihre Verkaufsseite durch eine Webdesign Agentur erstellen lassen. Die Profis sagen ihnen, worauf es ankommt. Sie wissen, dass nicht allein die Angebote zählen, sondern es genauso wichtig ist, entsprechende Überweisungsschnittstellen einzubauen.

Welche das sind, können auch sie pauschal nicht beantworten, denn das Zahlverhalten ist von Kunde zu Kunde unterschiedlich. Nur eines steht fest: Wer im Shop einkauft, möchte sein Geld am Ende schnell und bequem transferieren.

Viele Shop-Betreiber merken immer wieder, dass nicht wenige ihrer Websitebesucher genau dort den Bestellvorgang abbrechen. Die Gründe sind simpel!

Entweder war dem Kunden das Bezahlen zu umständlich oder seine favorisierte Zahlart war nicht dabei. Schlussfolgerung muss deshalb sein, den Besuchern möglichst viele Zahlverfahren anzubieten.

Bevorzugte Zahlungsarten

Nicht jeder Shopbetreiber ist in der Lage, besonders wenn er neu einsteigt, alle Bezahlarten auf der Webseite einzubauen. Deshalb sollte er sich am Anfang auf die gängigsten vier Methoden beschränken. Diese sind:

Zahlen via PayPal

Der Anbieter hat sich in den letzten Jahren in Sachen online bezahlen als Platzhirsch etabliert. Das Überweisen geht einfach und schnell. Darüber hinaus bietet PayPal einen Käuferschutz, falls eine Ware nicht oder schadhaft geliefert wurde. Einziger Nachteil für Händler sind die relativ hohen Gebühren.

Zahlen auf Rechnung

Für Käufer ist das die vorteilhafteste Methode der Bezahlung. Sie überweisen das Geld erst nach Erhalt der Ware. Dazu dürfen sie sich sogar bis zu 14 Tage Zeit lassen. Für Händler dagegen ist der Rechnungskauf riskant, da einzelne Kunden zu spät oder überhaupt nicht zahlen.

Zahlen im Lastschriftverfahren

Die Besteller geben einfach ihre Kontodaten ein und ermächtigen damit den Händler, den fälligen Betrag einzuziehen. Risiko für ihn: Ist das Konto nicht gedeckt, bleibt er auf dem Schaden sitzen.

Zahlen mit Kreditkarte

Der Nutzer hinterlässt im Shop seine Kreditkartendaten, einschließlich der dreistelligen Prüfzahl, und ist fertig. Für den Shop-Betreiber ist das eine sichere Bank. Allerdings fallen für ihn auch hier Gebühren an.

Weitere Zahlungsarten

Neben den vier am meisten genutzten Zahlungsarten gibt es noch folgende, die jedoch nicht jeder Shop-Betreiber berücksichtigen muss.

Zahlen per Vorkasse

Der Kunde überweist dabei sein Geld, bevor er die Ware erhält. Für den Onlinehändler die Günstigste, zu seinem Leidwesen aber eine sehr wenig genutzte Methode.

Zahlen per Nachnahme

Bei dieser Zahlart erhält der Paketbote bei Zustellung das Geld. Der Versanddienst überweist es dann an den Verkäufer. Ein relativ teures Verfahren, denn es werden pro Sendung Nachnahmegebühren von drei bis sechs Euro fällig.

Ratenzahlung

Für die Mehrzahl der Shop-Betreiber ist das Anbieten eines Kreditkaufes nicht relevant - jedoch für Verkäufer hochpreisiger Waren (Möbel, Computer, TV) ein Muss.

Zahlungsarten integrieren - Kosten und Risiken abwägen

Jeder Shop-Betreiber ist gut beraten, wenn er sich bei der Auswahl der Zahlungsarten mit seiner Webdesign Agentur zusammensetzt und überlegt, welche für ihn infrage kommen. Als Erstes gilt dabei zu berücksichtigen, was für Produkte er verkauft, welche Zielgruppe er mit ihnen ansprechen will und welche Zahlungspräferenzen diese hat.

Als Zweites muss er die Risiken der einzelnen Varianten gegen die eigenen finanziellen Möglichkeiten aufrechnen. Letzteres trifft drittens ebenso auf die für ihn entstehenden Gebühren sowie die Integrationskosten der Zahlungsvarianten auf seine Website zu.

Im Rahmen der Programmierung macht es sich übrigens gut, wenn ihm die Webdesign Agentur die Zahlungsdaten des Bestellers speichert. Kauft der Kunde das nächste Mal ein, geht das Bezahlen für ihn noch einfacher vonstatten und er besucht den Shop gern wieder.

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Alfons Rittler
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