Blog
Rittler & Co

Mathias Galler

Data Analyst

Social Media Evolution: die Geschichte sozialer Netzwerke



Social Media von 1997 bis heute

Die erste soziale Interaktion im Internet erfolgte in den 1980er Jahren auf Bulletin Board Systemen. Mit sozialen Netzwerken, wie wir sie heute kennen und nutzen, hatte der Austausch von Nachrichten in einem offenen Forum nur wenig zu tun. Doch was zeichnet ein soziales Netzwerk aus? Welche Meilensteine prägen die Bedeutung für Social Media Marketing bis heute? Und sind Facebookfreunde überhaupt echte Freunde?

Werbeagentur Graz, Suchfeld, Social Media Evolution, mehrere Social Icons in weiß auf rosa Hintergrund

Von den ersten Social Media Plattformen bis heute

Von den etwa 7,5 Milliarden Erdenbürgern nutzen 2,3 Milliarden aktiv soziale Medien - somit mehr als die Hälfte der Internetnutzer auf der Welt. Seit in den Jahren 1995 bis 1997 mit den ersten sozialen Netzwerken Classmates.com und Sixdegrees der Grundstein für die Plattformen gelegt wurde, hat sich das Wesen der sozialen Netzwerke und die Art der Nutzung gerändert. Von den Online-Treffpunkten für Studenten, bis zur großen Bedeutung von Unternehmen wie Facebook vergingen nur 20 Jahre, in denen viel passierte.

Die ersten sozialen Netzwerke

Als soziales Netzwerk versteht man heute alle Plattformen, auf denen man ein persönliches Profil erstellt, um mit anderen Menschen in Kontakt zu treten und Informationen auszutauschen. Auch das Anlegen von Freundeslisten und die Teilnahme an Gruppen ist typisch für moderne soziale Netzwerke.

Classmates.com und Sixdegrees waren 1995 und 1997 die ersten Anwendungen, welche als modernere soziale Netzwerke galten. So war es im Vergleich zu den vorher beliebten Foren möglich, Freundeslisten anzulegen und darüber Kontakte zu finden. Die Nutzung der Plattformen hatte den Charakter, dass soziale Strukturen und der Bekanntenkreise auf die digitalen Welten übertragen und nachempfunden wurden. Die Idee: Man kennt jemanden aus dem echten Leben und verbindet sich auf der Plattform. Bis zur Jahrtausendwende waren es allerdings Instant Messenger, welche eine größere Beliebtheit hatten.

2002-2004: als die Social Media Giganten laufen lernten

Die Geschichte der sozialen Netzwerke ist eine Geschichte von Start-ups und darüber, wie diese den Markt veränderten und sich etablieren konnten. 2002 gelang der Plattform Friendster ein Sprung, der das Verhalten der Nutzer maßgeblich beeinflussen sollte: In digitalen Freundeskreisen sollte man andere Personen erst im Internet kennenlernen können und sich später im echten Leben in Verbindung setzen. Friendster selbst wandelte sich später von der sozialen Plattform zur Gamingplattform und verlor bis heute immer weiter an Bedeutung, bis der Service 2018 endgültig eingestellt wurde.

Andere Meilensteine der sozialen Plattformen wurden mit der Gründung der folgenden Unternehmen gelegt:

Die wohl späteste Gründung erfolgte im Jahr 2011 mit dem Netzwerk google+. Der größten Suchmaschine gelang die Etablierung einer sozialen Plattform nicht. Zu wenig Raum für Innovationen war noch offen, um wirklich Nutzer zu binden und von den bedeutendsten Anbietern wie Facebook, Myspace und Co. abzuwerben. Und so folgte auch das Schicksal von google+ dem vieler anderer sozialer Plattformen: Das Projekt wurde 2019 eingestellt!

Soziale Netzwerke relevanter für Marketing und Erfolg

Bereits im Jahr 2004 baute Mark Zuckerberg sein Netzwerk aus, indem er es bei anderen Ivy League Universitäten bekannt machte. Auch die erste Werbung wurde im Jahr 2004 auf Facebook gestellt. Damals war er gegenüber größeren Firmen skeptisch und versah einige Werbeanzeigen, nach Angaben seiner ersten Werbepartner, mit vermerken, dass er die Firmen nicht mag, aber sie nützlich seien, um die Rechnungen zu bezahlen.

In den nächsten Jahren änderte sich die Sichtweise Zuckerbergs und rund um soziale Medien und Plattformen entstanden eigene Marketingstrategien. Online Marketing Agenturen haben heute die Aufgabe, das Angebot von Webshops auf die Repräsentation und Interaktion in den sozialen Medien abzustimmen, um vor allem bei jüngeren Zielgruppen erfolgreich zu sein. Der Vorteil der Werbung in den digitalen Welten liegt darin, dass Zielgruppen sehr gut ausfindig gemacht werden können - auch wenn dies mit teilweise umstrittenen Mitteln geschieht.

Die Welt vernetzte sich immer mehr. Auf größeren und kleineren digitalen Treffpunkten lernten sich Menschen aus allen Ländern kennen. Die Art der Nutzung erweiterte sich: Viele User chatteten, teilten Erfahrungen, Hobbys und Vorlieben, ohne sich je im echten Leben getroffen zu haben oder dies zu beabsichtigen.

Warum Facebookfreunde keine echten sind...

Im Jahr 2018 urteilte ein Gericht in Florida, dass Facebook-Freunde keine echten Freunde sind. Grund für die Verhandlung war ein Antrag auf Befangenheit aufgrund der Facebook-Freundschaft einer Richterin mit dem Anwalt der Gegenseite. 

Urteil hin oder her, soziale Medien haben einen Stellenwert, der sich mit dem von Bekanntschaften im echten Leben vergleichen lässt. Untersuchungen haben gezeigt, dass der Login in den sozialen Plattformen ein Erlebnis ist, welches Abhängigkeit und Entzugserscheinungen hervorrufen kann. Unsere tiefsten Bedürfnisse und Instinkte werden durch die Apps und Konzepte angesprochen - ein Grund, der auch Social Media Marketing so erfolgreich macht.

Ob Arbeitnehmer, Arbeitssuchende, Unternehmen oder Online Marketing Agentur, die digitale Welt hat eine eigene Realität entwickelt, welche mit dem Erfolg oder dem Wohlgefühl im echten Leben verbunden ist.

Kontakt zu Frau Pilch
Melanie Pendl
Head of Online Marketing

Steigern Sie
jetzt ihre Performance.